
Große barrierefreie Flächen erleichtern das Wohnen zu Hause bis ins hohe Alter. Foto: djd/Fördergesellschaft Holzbau und Ausbau
Barrierefrei modernisieren

Wohnen auf einer Ebene: Ein Anbau kann Raum im Erdgeschoss schaffen, wenn die Treppen zum Hindernis werden. Foto: djd/Fördergesellschaft Holzbau und Ausbau
Barrierefreien Umbau rechtzeitig planen
Sinnvoll sind alle Maßnahmen, die Barrieren beseitigen und die Bewegung im Haus erleichtern. Die Türen sollten keine Schwellen haben und breit genug etwa für einen Rollstuhl sein. Oft müssen auch die Grundrisse von Räumen verändert werden, um ausreichende Bewegungsflächen zu schaffen.
Treppen zwischen den Stockwerken können zu einer unüberwindlichen Barriere werden. Ein Erweiterungsanbau kann die Nutzfläche im Erdgeschoss vergrößern. Gut geplant, entsteht so genügend Fläche zum Wohnen und Leben auf einer Ebene. Wer das Obergeschoss dann vermieten möchte, kann sich noch ein Zubrot zur Rente sichern. Die vermietete Wohnung lässt sich vom eigenen Wohnbereich trennen, wenn eine neue Außentreppe ins obere Stockwerk führt und die Innentreppe abgebaut oder geschlossen wird.
Hindernisse entfernen, Bewegungsflächen schaffen
Die Planung und Realisierung eines altersgerechten Umbaus liegt bei einem Zimmermeister-Handwerksbetrieb in den richtigen Händen. Gemeinsam lässt sich ein passendes Konzept für den Umbau entwickeln, das genau auf das bestehende Haus und die Anforderungen der Bewohner abgestimmt ist. Den Umbau fördert sogar der Staat. Im Rahmen des Förderprogramms “Wohnraum modernisieren – altersgerecht umbauen” können über die KfW-Förderbank dafür deutlich verbilligte Kredite bis zu einer Höhe von 50.000 Euro in Anspruch genommen werden. Unter www.zimmermeister-modernisieren.de gibt es Informationen zu Fördermöglichkeiten und Adressen von Handwerksbetrieben.
Naturgesunder Baustoff Holz
Als Baustoff und Material für den Innenausbau hat Holz viele Vorzüge. Der natürlich nachwachsende Rohstoff ist atmungsaktiv und setzt keine Schadstoffe frei. Damit wirkt sich Holz beispielsweise positiv aufs Raumklima aus und kann zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit beitragen. Ist die Luft zu feucht, nehmen die Holzfasern Wasser auf. Wird sie zu trocken, geben sie es wieder ab. So ist Holz auch für Menschen gut geeignet, die unter Atembeschwerden, Atemwegserkrankungen oder Allergien leiden.

