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Was erwarten Hausbesitzer von ihrem Handwerker

Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und kompetente Beratung: Das erwarten Hausbesitzer von ihrem Handwerker.

(djd/pt). Auf seinen guten Ruf kann sich das deutsche Handwerk auch heute noch stützen – im Prinzip jedenfalls. In einer aktuellen Online-Umfrage des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) zu den “Verbrauchererwartungen an Handwerker” zeigte sich viel Licht, aber auch etwas Schatten.

Kompetenz des Fachhandwerks ist unverzichtbar

Einer Online-Umfrage zufolge legen die meisten Deutschen Wert auf die Beratungskompetenz des Handwerks.  Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

Einer Online-Umfrage zufolge legen die meisten Deutschen Wert auf die Beratungskompetenz des Handwerks. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund


So schätzen 89 Prozent der befragten Bauherren und Wohneigentümer die kompetente Beratung des Fachhandwerkers als unverzichtbar ein. 92 Prozent erwarten eine qualitätsgerechte Ausführung der Arbeiten, 80 Prozent legen besonderen Wert auf Termintreue. Kostensicherheit und nachvollziehbare Rechnungen haben für ungefähr drei Viertel der Befragten einen besonderen Stellenwert.

Ein großer Teil der Handwerksunternehmen kann die anspruchsvollen Kundenerwartungen erfüllen. Zu ärgerlichen Situationen kommt es dennoch immer wieder. Mängel bei der Ausführung der Arbeiten lagen mit 79 Prozent auf Rang eins der Kritikliste in der Umfrage, 70 Prozent der Befragten nannten die Nichteinhaltung von Terminen als Hauptursache für Ärger. Für über 50 Prozent waren wiederum der Einsatz unqualifizierter Arbeitskräfte und nicht nachvollziehbare Rechnungen Gründe für Probleme. Auch eine mangelnde Transparenz bei Kostenvoranschlägen und Angeboten sowie Kostenüberschreitungen wurden auf der Negativliste erwähnt.

Dialog beugt Ärger vor

Wer ein paar Spielregeln beachtet, kann sich häufig Ärger ersparen. Ein Meister- oder Fachbetrieb ist im Zweifelsfall die beste Anlaufstelle – Adressen gibt es etwa bei den Handwerkskammern in der Region. Bei größeren Aufträgen empfiehlt es sich in jedem Fall, mehrere Angebote von verschiedenen Betrieben einzuholen und genau unter die Lupe zu nehmen. Fallen Mängel auf, sollte man diese nicht auf die lange Bank schieben, sondern sofort ansprechen – nach Abschluss der Arbeiten ist es für den Handwerker meist teurer und schwieriger, diese zu beseitigen.

Auch der Hausbesitzer sollte seinen Verpflichtungen nachkommen und etwa vereinbarte Abschlagszahlungen bei größeren Aufträgen und Schlussrechnungen fristgerecht begleichen. “Unzweifelhaft ist das Handwerk weiterhin ein wichtiger Partner für private Bauherren und Wohneigentümer”, folgert Peter Mauel, Vorsitzender des BSB. Er wünscht sich, dass Verbraucher und Handwerk auch künftig im ständigen Dialog bleiben. Unter www.bsb-ev.de gibt es mehr Informationen.

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Solarkollektoren, Wärmepumpen oder Biomasse

Solarkollektoren, Wärmepumpen oder Biomasse können wertvolle Energie liefern

Sonnenenergie kann auch im Altbau dazu beitragen, die Heizkosten zu senken. Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur GmbH

Sonnenenergie kann auch im Altbau dazu beitragen, die Heizkosten zu senken. Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur GmbH

(djd/pt). Steigende Energiepreise und kein Ende in Sicht: Wohl jeder Besitzer eines älteren Hauses denkt darüber nach, wie er der Kostenspirale seiner Heizrechnung ein Ende setzen kann. Die Umstellung der Heizung auf erneuerbare Energien kann helfen, denn erneuerbare Energien sind von der aktuellen Preisentwicklung weit weniger betroffen. Holzpellets oder Wärmepumpen können sinnvolle Alternativen für die Wärmeerzeugung sein. Solarwärme kann die Heizung gut ergänzen. Wer gleichzeitig sein Haus dämmt, sorgt für einen nachhaltig niedrigen Energieverbrauch und geringe Kosten.

Die Sonne als unerschöpfliche Wärmequelle

Auch an bewölkten Tagen reichen die Sonnenstrahlen aus, um das Trinkwarmwasser zu erwärmen. So können Solarthermieanlagen bis zu 60 Prozent des benötigten Energiebedarfs für Warmwasser bereit stellen. Größere Anlagen decken auch einen Teil der Raumwärme mit ab. Für die Installation von Sonnenkollektoren bieten sich
nach Süden orientierte Dach- und Fassadenflächen an, zwischen Ost und West sind aber alle Ausrichtungen realisierbar. Allerdings benötigen Solaranlagen immer ein zusätzliches Heizsystem. Gut geeignet sind dazu beispielsweise effiziente Brennwertgeräte, Holzheizungen oder Wärmepumpen.

Traditioneller Brennstoff neu entdeckt

Holz erlebt heute eine Renaissance in modernen und komfortablen Pelletheizanlagen. Pelletheizungen sind vollautomatische Zentralheizungen für höchste Komfortansprüche, der Gasanschluss kann komplett eingespart werden. Ein weiterer Vorteil: Holzpellets sind ein vergleichsweise kostengünstiger Brennstoff mit stabilen Preisentwicklungen.

Umgebungswärme nutzen

Wärmepumpen nutzen die Umgebungswärme aus dem Erdreich, dem Wasser oder der Luft. Besonders effizient sind Wärmepumpen mit Erd- oder Grundwassersonden, auch Flächenkollektoren sind eine gute Alternative. Da Wärmepumpen bei möglichst geringen Heiztemperaturen am effizientesten arbeiten, sollte bei bestehenden Gebäuden auch auf die Dämmung geachtet werden.

Wer seinen Energieverbrauch dauerhaft senken möchte, sollte über eine energetische Modernisierung zum Effizienzhaus nachdenken. Ein umfassend gedämmtes Haus verbraucht bis zu 90 Prozent weniger Energie als ein vergleichbarer unsanierter Altbau und kann mit einem dena-Gütesiegel als Effizienzhaus zertifiziert werden. Die dena empfiehlt, bei größeren energetischen Sanierungsmaßnahmen einen Energieberater hinzuzuziehen. Er hilft, die Schwachstellen des Hauses aufzudecken und erarbeitet eine auf das jeweilige Gebäude maßgeschneiderte Lösung.

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Eine gute Dämmung ist die Voraussetzung für angenehme Temperaturen

Prima Klima unterm Dach

Wertvoller Wohnraum unterm Dach bleibt angenehm kühl, wenn er gut wärmegedämmt ist.  Foto: djd/Paul Bauder

Wertvoller Wohnraum unterm Dach bleibt angenehm kühl, wenn er gut wärmegedämmt ist. Foto: djd/Paul Bauder

(djd/pt). Raum in den eigenen Wänden kann man eigentlich nie genug haben: Ein extra Spielzimmer für die Kleinen, einen Arbeits- und Hobbyraum oder einfach noch ein Gästezimmer wünschen sich viele Familien. Platz dafür ist häufig unterm Dach, wenn das oberste Geschoss noch nicht ausgebaut ist. Wenn Dachneigung und Firsthöhe genügend Raum bieten, dann steht einem Ausbau eigentlich nichts im Weg. Nicht vergessen sollte man aber eine gründliche Dämmung des Dachstuhls – sonst geht nicht nur im Winter Energie verloren.

Beim Dämmen nicht mehr Raum als nötig opfern

Ist unterm Dach keine oder nur eine geringe Dämmung vorhanden, kann es im Sommer so heiß werden, dass es ohne energiefressende Klimaanlage kaum auszuhalten ist. Um das zu vermeiden sind Dämmstoffe aus dem Hochleistungsdämmstoff Polyurethan-Hartschaum, beispielsweise von Bauder ideal. Sie verfügen über eine besonders gute Dämmleistung. Das bedeutet, dass bereits eine geringere Dämmstoffdicke genügt, um die gleiche Dämmwirkung wie vergleichbare Dämm-Materialien zu erreichen (Informationen dazu unter www.ratgeber-fuer-bauherren.de).

Handliche Elemente kommen leicht zum Einbauort

Welche Dämmvariante am geeignetsten ist, kann am besten ein Fachmann beurteilen. Den besten Effekt erzielt eine Aufsparrendämmung, die mit wenig Zusatzaufwand dann ausgeführt wird, wenn das Dach sowieso eine neue Eindeckung bekommt. Auch eine Kombination aus Aufsparren- und vorhandener Zwischensparrendämmung ist möglich. Denn die vorhandene Zwischensparrendämmung ist in der Regel nicht ausreichend für den hochsommerlichen Wärmeschutz und lässt auch im Winter zu viel Energie durchs Dach entweichen.

Für Untersparrendämmungen gibt es die BauderPIR DGF Dämmelemente in kleinen Formaten. Sie lassen sich so auch über schmale Bodentreppen nach oben transportieren. Diese Hochleistungs-Dämmelemente, in den lieferbaren Dicken von 50, 70 oder 90 mm bieten bei geringstem Raumverlust optimale Wärmedämmleistung. Mit einer Gipskarton-Deckschicht versehen erleichtern die Platten die weiteren Arbeitsschritte wie Tapezieren, Streichen oder Verputzen.

Abstellraum unterm Dach dicht machen

Ist keine Nutzung des Dachstuhls zu Wohnzwecken geplant oder ist der Raum einfach zu niedrig, kann sich eine Dämmung der obersten Geschossdecke lohnen. Sie sorgt dafür, dass die Sommerhitze bzw. die winterliche Kälte im Dachgeschoss bleibt, wo sie ist, und nicht in die Wohnräume darunter gelangt. Der Einbau von Dämmelementen wie zum Beispiel BauderPIR DHW ist unkompliziert. Die Elemente sind oberseitig bereits mit einer Holzwerkstoffplatte als Trittschicht versehen, so dass der Raum sofort beispielsweise als Abstellraum genutzt werden kann.

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