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Sparsam heizen mit Sonnenunterstützung

Brennwert- und Solartechnik

Foto: djd/Weishaupt

Foto: djd/Weishaupt

Detmold (djd/pt). Erneuerbare Energien liegen im Trend. Zu Recht, denn sie senken Heizkosten ebenso wie den CO2-Ausstoß. In der Altbausanierung kann ein Komplettumstieg aber hohe Investitionskosten verursachen, wenn etwa alte Radiatoren den Anforderungen einer Wärmepumpe nicht genügen oder die Wärmedämmung des Hauses zu wünschen übrig lässt.

Sinnvoll ist in vielen Fällen eine Lösung, bei der Öltank oder Gasanschluss weiter mitgenutzt werden. Die Gas- oder Öl-Brennwerttechnik nutzt mit hohen Wirkungsgraden das Wärmepotenzial fossiler Energieträger äußerst effizient. Erstmals kann man auch in der Öl-Brennwerttechnik, etwa mit der Thermo Condens WTC-OW des Heizungsspezialisten Weishaupt, die Leistung stufenlos von fünf bis 15 Kilowatt modulieren – das bringt beachtliche Nutzungs- und Betriebskostenvorteile.

Eine gute Ergänzung bieten Solarkollektoren, die die Effizienz der Heizungsanlage erheblich steigern und die durchschnittlich 1389 Sonnenstunden pro Jahr ausnutzen, die es im Landkreis Lippe im langjährigen Jahresmittel gibt (Quelle: DWD). Je nach Dimensionierung sorgen die Kollektoren für warmes Trinkwasser oder dienen zusätzlich zur Unterstützung der Heizung. In einigen Bundesländern besteht bereits heute die Pflicht, bei einer Heizungssanierung anteilig regenerative Energien zu nutzen – dies wird auch finanziell gefördert. Unter www.weishaupt.de finden Interessierte Infos zu den verschiedenen Techniken und eine Fördermitteldatenbank.

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Besser renovieren

Foto: djd/Knauf Bauprodukte

Foto: djd/Knauf Bauprodukte

Vier schnelle Renovierungshelfer mit System

Detmold (djd/pt)Die Universalgrundierung schafft eine gute Verbindung zwischen roher Wand und Putz sowie zwischen Putz und Oberbelägen wie beispielsweise Tapeten, Fliesen etc. Die Grundierung reduziert die Saugfähigkeit des Untergrunds, so dass Putz, Spachtelmassen und Tapeten optimal haften. Wände mit losem und bröckeligem Putz, der oftmals erst nach der Entfernung von Tapeten sichtbar wird, lassen sich mit Rotband Haftputzgips renovieren. Er wird nach dem Entfernen der losen Putzschichten und der Grundierung mit dem Aufziehbrett aufgezogen und geglättet. Für die weitere Bearbeitung genügen eine angenässte Filzscheibe sowie eine rostfreie Glättkelle. Sind kleinere Putzausbrüche und Schäden zu verschließen, bewährt sich der Flächenspachtel aus der gleichen Serie. Seine sahnig-cremige Konsistenz erleichtert die Arbeit – selbst, wenn ganze Wände bearbeitet werden sollen. Perfektion bei minimalen Schäden und Unebenheiten erreichen Heimwerker mit dem gebrauchsfertigen Flächenglätter. Er lässt sich ohne Ansatzkante bis auf null Millimeter ausziehen.

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Tiefenbohrungen bringen die höchste Energieausbeute

Foto: djd/HeidelbergCement

Foto: djd/HeidelbergCement

Wärmepumpe im Altbau

(djd/pt). Der Einsatz regenerativer Energien mittels einer Wärmepumpe ist nicht nur im Neubau eine attraktive Variante zur Heizung mit Öl- oder Gasbrenner. Eine Wärmepumpe mit Flächenkollektoren im eingewachsenen Garten eines Bestandshauses einzubauen, ist allerdings in vielen Fällen kaum möglich – es sei denn, man will den Garten komplett roden und neu anlegen. Wärmepumpen, die ihre Wärmeenergie aus der Umgebungsluft beziehen, weisen in der Praxis oft Leistungen auf, die besonders beim Betrieb älterer Heizungsinstallationen mit hohen Vorlauftemperaturen die Kosten eher nach oben treiben können. Eine interessante Alternative stellen daher Wärmepumpen mit Erdwärmesonde dar.

Erdwärmesonde (EWS) statt Flächenkollektoren: die Alternative für schöne alte Gärten

Der Platzbedarf für das Einbringen von EWS ist deutlich geringer als für Flächenkollektoren. Zudem ist die Temperatur in tieferen Erdschichten besonders gleichmäßig, entsprechend stabil ist die Leistung der Bohrungen. Einen wesentlichen Einfluss haben auch die Materialien zur Verfüllung der Bohrlöcher rund um die Erdwärmesonde. ThermoCem beispielsweise, ein Trockenbaustoff von HeidelbergCement, ist aufgrund seiner hohen Leitfähigkeit gut geeignet. Er überträgt die Wärme aus dem Erdreich mit geringen Verlusten auf das Wärmemedium in den Sonden und leistet so einen Beitrag zur Effizienz der gesamten Anlage.

Wärmeleitfähige Verfüllung für Pilotprojekt ausgewählt

Nicht nur bei konventionellen Solewärmepumpen kommt der leitfähige Baustoff zum Einsatz. Als Projektpartner der EnBW Energie Baden-Württemberg beteiligt sich HeidelbergCement auch an einem Pilotprojekt im Schwarzwald, bei dem die weltweit tiefste Bohrung zum Einsatz einer CO2-Wärmepumpe in die Erde gebracht wird. Neben der extremen Leitfähigkeit waren auch die umweltneutralen Eigenschaften entscheidend für die Auswahl des Baumaterials. Denn von den CO2-Sonden verspricht sich der Energiekonzern Lösungen für Privathaushalte, die bisher aufgrund von Zulassungsproblemen auf das Einbringen von Solesonden in wasserrechtlich geschützten Gebieten verzichten mussten. Ebenso wie das Wärmemedium musste dafür auch das Verfüllmaterial wasserhygienisch völlig unbedenklich sein – eine Forderung, die ThermoCem in vollem Umfang erfüllt.

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