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Balkon und Terrasse

In fünf Schritten zum neuen Balkon- und Terrassenbelag

Die große Auswahl an Farben und Schmuckmotiven, wie vorgefertiget Bordüren und Intarsien, ermöglicht individuelle Akzente auf Terrasse oder Balkon.  Foto: djd/Renofloor

Die große Auswahl an Farben und Schmuckmotiven, wie vorgefertiget Bordüren und Intarsien, ermöglicht individuelle Akzente auf Terrasse oder Balkon. Foto: djd/Renofloor


Die praktischen Fertigelemente ermöglichen bei etwas handwerklichem Geschick die Sanierung von Terrasse oder Balkon in Eigenregie. Hier die einzelnen Arbeitsschritte:
1. Untergrund vorbereiten.
2. Spezial-Abschlussprofile befestigen.
3. Bitumen-Latex-Abdichtung verlegen.
4. Fertigelemente Stoß an Stoß verlegen.
5. Sockel stellen, verspachteln der Ausschnitte, Ränder und Geländerpfosten.

Steinteppiche ermöglichen die schnelle Sanierung in nur einem Tag

(djd/pt). Das helle Licht des Sommers bringt es an den Tag: Viele Terrassen und Balkone hätten längst eine Sanierung nötig. Regen und nicht zuletzt der vergangene strenge Winter mit Schnee und Frost haben dazu geführt, dass Fugen aufplatzen, Platten sich lösen oder Fliesen sogar aufreißen. Doch viele Hausbesitzer scheuen die hohen Kosten, die bei einer Erneuerung des Bodenbelags durch Handwerksbetriebe zu erwarten sind. Dabei lässt sich mit etwas handwerklichem Geschick ein echter Steinboden auf Terrasse oder Balkon auch im Do-it-yourself-Verfahren verlegen, oft reicht ein einziger Tag dafür aus.

Baustoff aus der Natur

Möglich wird dies mit Fertigelementen, die aneinandergelegt werden – und doch das Bild eines geschlossenen Steinbodens ergeben. Der Bauherr kann dabei sicher sein, einen natürlichen Werkstoff zu verwenden: Die Fertigelemente von Renofloor werden aus rundgewachsenen Quarz- oder Marmorgranulaten gefertigt und mit einem klaren Harz gebunden. Die Elemente sind in sich flexibel und passen sich somit dem jeweiligen Untergrund an. Ihre offenporige Struktur verhindert, dass Spannungsprobleme oder Frostaufbrüche auftreten können.

Den neuen Boden selbst verlegen

Das Verlegen geht schnell von der Hand, Flächen von bis zu zehn Quadratmetern können innerhalb eines Tages saniert werden. Da die Fertigelemente eine Stärke von nur acht Millimetern aufweisen, lassen sie sich sogar auf den alten Beton- oder Fliesenboden verlegen. Ein Abbinden oder Trocknen entfällt: Im Gegensatz zu vielen anderen Bodenbelägen ist ein Verkleben nicht notwendig, die Fläche ist sofort begehbar. Die Fertigelemente sind in verschiedenen Farben verfügbar. Seit kurzem gibt es auch vorgefertigte Schmuckelemente, mit denen sich in der Gestaltung individuelle Akzente setzen lassen.

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Garten zum Wohnzimmer

Freiluftdächer, Markisen und Rollläden werten den Außenbereich entscheidend auf

Die Zeit in den eigenen vier Wänden genießen: Rollläden überzeugen nicht nur mit ihrer Funktionalität, sondern setzen auch optisch Akzente und helfen Energie sparen. Foto: djd/Alulux Beckhoff

Die Zeit in den eigenen vier Wänden genießen: Rollläden überzeugen nicht nur mit ihrer Funktionalität, sondern setzen auch optisch Akzente und helfen Energie sparen. Foto: djd/Alulux Beckhoff

(djd). Moderne Architektur und neue Einrichtungstrends verändern nachhaltig die Wohnkultur. Vor allem lösen sich die Grenzen zwischen Innen und Außen immer mehr auf. Transparenz, Offenheit und großzügig geschnittene Lebensbereiche kennzeichnen diese Entwicklung: Die Übergänge zwischen Wohnen und Garten verschmelzen. So entsteht ein Mehr an Raum und Luft, in einem fließenden Übergang wird die Terrasse zum zweiten Wohn- und Esszimmer – und das nicht nur an heißen Sommertagen.

Bauherren folgen dieser Idee der Architekten mit Begeisterung: Viele Einrichtungsgegenstände, die bislang nur für Wohnräume üblich waren, werden heute auch als robustes Gartenmobiliar angeboten. Freiluftdächer und Markisen tragen außerdem dazu bei, frische Luft und Sonne möglichst lange bis in den Herbst hinein genießen zu können. Für besonders hohe Ansprüche an den Sonnengenuss haben die beiden deutschen Markenhersteller Alulux und Erhardt-Markisen mit der Reihe “Prestige 10″ eine gemeinsame Produktlinie entwickelt, die den wachsenden Ansprüchen der Verbraucher Rechnung trägt.

Gedeckte Farben liegen im Trend

“Hauseigentümer standen bislang vor der Situation, für einen umfassenden Sonnengenuss die Produkte bei verschiedenen Herstellern auswählen zu müssen. Ein stimmiges Gesamtbild, von den Farben bis hin zu den Materialien, war somit nur schwer möglich”, sagt Gregor Biermann, Marketingleiter bei Alulux. Die Komponenten des neuen Komplettsystems sind sorgfältig aufeinander abgestimmt und fügen sich stets harmonisch zusammen, vor allem was die Farben und das Material der Produkte betrifft. Markisen, Rollläden, Raffstores und Freiluftdächer sind in ausgewählten Trendtönen erhältlich. “Besonders gefragt sind aktuell gedeckte, matte Töne, von Anthrazit-Schattierungen über ein dunkles Grün bis zu Blautönen, die an das Meer erinnern”, sagt Gregor Biermann.

Der Wunsch nach Individualität

Neben der stilvollen Farbwelt ist vor allem das langlebige Aluminiummaterial und die sorgfältige Verarbeitung der Produkte wichtig. Die Ausstattung der Rollläden besteht wahlweise aus einem hart ausgeschäumten Aluminium-Rollladen, einem filigranen Tageslichtrollladen oder einem Raffstore zur Lichtlenkung.

Der Wunsch nach Individualität erfordert eine persönliche Beratung und Planung. Qualifizierte Fachbetriebe eröffnen Bauherren die gewünschten Freiräume – im Neubau ebenso wie bei der Modernisierung. Weitere Anregungen gibt ein 52-Seiten-Ratgeber, der ebenfalls beim Fachbetrieb erhältlich ist.

Einstieg in die Gebäudeautomatisierung

Auf Wunsch sind die “Prestige 10″-Produkte ab Werk mit der sogenannten io-Technologie ausgestattet. Damit lässt sich der Sonnenschutz direkt in intelligente Haustechnik einbinden. Die Abkürzung “io” steht für “Interoperabilität” und beschreibt die Fähigkeit, Systeme verschiedener Hersteller in einem offenen Standard zusammenzuführen. Zahlreiche Gebäudefunktionen lassen sich somit bequem fernbedienen, von Heizung über Licht bis zur Alarmanlage oder dem Garagentor. Die Steuerung ist auch von unterwegs möglich, beispielsweise über das iPhone oder andere Smartphones.

Kasten 1:

Unabhängig von Wind und Wetter

Das Open-Air-Wohnzimmer wird noch vielseitiger, wenn der Bauherr es mit einem Freiluftdach ausstattet: Heizstrahler und Sonnenmarkise gehören serienmäßig dazu, so dass die Bewohner wetterunabhängig werden und ihren Wohn- und Lebensbereich nach außen erweitern. Die Variantenvielfalt mit Falt- und Schiebewänden gibt individuellen Gestaltungsideen viel Raum.

Kasten 2:

Schutz vor UV-Strahlung

Wenn die Sonne zu kräftig strahlt, spenden Terrassenmarkisen den gewünschten Schatten. Ausgestattet mit Sun-Silk-Tüchern, bieten die Markisen ein individuell regelbares Maß an Sonnenlicht sowie die Filterung von schädlicher UV-Strahlung. Die Steuerung erfolgt bequem per Fernbedienung. Die automatische Tuchnachspannung trägt zu einer langen Funktionssicherheit bei.

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Solarkollektoren, Wärmepumpen oder Biomasse

Solarkollektoren, Wärmepumpen oder Biomasse können wertvolle Energie liefern

Sonnenenergie kann auch im Altbau dazu beitragen, die Heizkosten zu senken. Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur GmbH

Sonnenenergie kann auch im Altbau dazu beitragen, die Heizkosten zu senken. Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur GmbH

(djd/pt). Steigende Energiepreise und kein Ende in Sicht: Wohl jeder Besitzer eines älteren Hauses denkt darüber nach, wie er der Kostenspirale seiner Heizrechnung ein Ende setzen kann. Die Umstellung der Heizung auf erneuerbare Energien kann helfen, denn erneuerbare Energien sind von der aktuellen Preisentwicklung weit weniger betroffen. Holzpellets oder Wärmepumpen können sinnvolle Alternativen für die Wärmeerzeugung sein. Solarwärme kann die Heizung gut ergänzen. Wer gleichzeitig sein Haus dämmt, sorgt für einen nachhaltig niedrigen Energieverbrauch und geringe Kosten.

Die Sonne als unerschöpfliche Wärmequelle

Auch an bewölkten Tagen reichen die Sonnenstrahlen aus, um das Trinkwarmwasser zu erwärmen. So können Solarthermieanlagen bis zu 60 Prozent des benötigten Energiebedarfs für Warmwasser bereit stellen. Größere Anlagen decken auch einen Teil der Raumwärme mit ab. Für die Installation von Sonnenkollektoren bieten sich
nach Süden orientierte Dach- und Fassadenflächen an, zwischen Ost und West sind aber alle Ausrichtungen realisierbar. Allerdings benötigen Solaranlagen immer ein zusätzliches Heizsystem. Gut geeignet sind dazu beispielsweise effiziente Brennwertgeräte, Holzheizungen oder Wärmepumpen.

Traditioneller Brennstoff neu entdeckt

Holz erlebt heute eine Renaissance in modernen und komfortablen Pelletheizanlagen. Pelletheizungen sind vollautomatische Zentralheizungen für höchste Komfortansprüche, der Gasanschluss kann komplett eingespart werden. Ein weiterer Vorteil: Holzpellets sind ein vergleichsweise kostengünstiger Brennstoff mit stabilen Preisentwicklungen.

Umgebungswärme nutzen

Wärmepumpen nutzen die Umgebungswärme aus dem Erdreich, dem Wasser oder der Luft. Besonders effizient sind Wärmepumpen mit Erd- oder Grundwassersonden, auch Flächenkollektoren sind eine gute Alternative. Da Wärmepumpen bei möglichst geringen Heiztemperaturen am effizientesten arbeiten, sollte bei bestehenden Gebäuden auch auf die Dämmung geachtet werden.

Wer seinen Energieverbrauch dauerhaft senken möchte, sollte über eine energetische Modernisierung zum Effizienzhaus nachdenken. Ein umfassend gedämmtes Haus verbraucht bis zu 90 Prozent weniger Energie als ein vergleichbarer unsanierter Altbau und kann mit einem dena-Gütesiegel als Effizienzhaus zertifiziert werden. Die dena empfiehlt, bei größeren energetischen Sanierungsmaßnahmen einen Energieberater hinzuzuziehen. Er hilft, die Schwachstellen des Hauses aufzudecken und erarbeitet eine auf das jeweilige Gebäude maßgeschneiderte Lösung.

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