
Fußbodenheizungen strahlen Wärme gleichmäßig ab und bewirken so ein angenehmes Raumklima. Daher entscheiden sich immer mehr Bauherren dafür, die Heizung direkt in die Bodenplatte zu integrieren. Foto: djd/AxxFloor
Feb 5
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Fußbodenheizungen strahlen Wärme gleichmäßig ab und bewirken so ein angenehmes Raumklima. Daher entscheiden sich immer mehr Bauherren dafür, die Heizung direkt in die Bodenplatte zu integrieren. Foto: djd/AxxFloor
Tags: Boden, Dämmung, Dämmwerte, Energie sparen, Heizungsbau, Modernisierung, Sanieren, Tipps
Jan 18
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Räume nicht überhitzen: Jedes Grad mehr schlägt mit einem etwa sechs Prozent höheren Verbrauch zu Buche. Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur GmbH
Stoßlüften statt kippen
Dauerhaft gekippte Fenster im Winter sorgen zwar für frische Luft, sind aber Gift für die Heizkosten. Die Wärme entweicht ungehindert, die umliegenden Wände kühlen aus. Besser ist in jedem Fall kontrolliertes Stoßlüften. Dazu werden die Fenster ganz, dafür aber nur wenige Minuten geöffnet. In jedem Fall gilt: Das Heizventil immer zudrehen, wenn das Fenster offen ist. Sonst wird unnötig Wärme nach außen verheizt. Luft im Heizungssystem kostet auch unnötige Energie, da sich das Heizwasser nicht optimal verteilen kann: Um sie aus den Radiatoren abzulassen, muss in der Regel nur eine einfache Entlüftungsschraube geöffnet werden.
Wege aus dem “Wärmestau”
Wo Rollläden vorhanden sind, sollten sie nachts geschlossen werden, da sie ein isolierendes Luftpolster vor den Fenstern bilden. Sperrige Möbel, dicke Gardinen oder gar Verkleidungen behindern dagegen die Wärmeabgabe von Heizkörpern. Diese sollten frei stehen und nicht verdeckt sein. Insbesondere Thermostate an den Reglern müssen die Raumtemperatur “fühlen” können und dürfen nicht im “Wärmestau” hinter Möbeln oder Vorhängen stecken. Wer die Wärmeabstrahlung in den Raum verbessern will, versieht die Wand hinter den Heizkörpern mit einer im Baumarkt erhältlichen reflektierenden Platte. Diese und weitere Energiespartipps gibt die Deutsche Energie-Agentur (dena) unter http://www.zukunft-haus.info.
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Jan 11
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Aus alt mach neu: mit staatlicher Unterstützung fällt die Modernisierung der eigenen vier Wände leichter. Foto: djd/zimmermeister-modernisieren.de/Michael Schintze
Vor dem Beginn von Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten kann ein Fachmann des Zimmererhandwerks eine Bestandsaufnahme im Haus machen und dem Hausbesitzer Vorschläge erarbeiten, wie er seine Modernisierungsziele am besten erreicht. Auf dieser Basis erstellen Zimmerer- und Holzbaubetriebe konkrete Angebote. Zu den reinen Umsetzungskosten kommen noch weitere Ausgaben etwa für Beratung, Baugenehmigung oder die Ausstellung eines Energieausweises. Sind von den Arbeiten mehr als zehn Prozent des Gebäudekörpers betroffen, muss das Haus danach den strengeren Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) entsprechen. Das gleiche gilt auch für Aufstockungen und Anbauten. Holzbau hat sich hier besonders bewährt. Zum einen beeinträchtigt sein geringes Gewicht die Statik eines Gebäudes weit weniger als die Massivbauweise, zum anderen sind die Arbeiten in vergleichsweise kurzer Zeit zu erledigen. Der Holzbaufachmann weiß, worauf zu achten ist und wie sowohl statische Gegebenheiten als auch die neuen EnEV-Regeln eingehalten werden können (Handwerkeradressen und Informationen unter www.zimmermeister-modernisieren.de).
Finanzierung mit Augenmaß
Wenigstens 20 bis 40 Prozent der anfallenden Kosten sollten bei einer Modernisierung über Eigenkapital gedeckt sein, der Rest kann fremdfinanziert werden. Die Hausbank oder eine Bausparkasse berät über die Möglichkeiten verschiedener Finanzierungen und welche im Einzelfall am besten passt. Auf keinen Fall sollte man die verschiedenen Förderprogramme der KfW-Förderbank außer Acht lassen, die ebenfalls über Hausbank oder Bausparkasse angefordert werden können. Neben “Wohnraum modernisieren” können auch Programme wie “Energieeffizient sanieren” oder “Energieeffizient bauen” für die Finanzierung in Betracht kommen.
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Dez 16
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Dank verbesserter Dämmung und einer modernen Holzpellets-Heizung leben die Bewohner dieser über 350 Jahre alten Mühle heute weitaus günstiger und komfortabler als die Erbauer im 17. Jahrhundert. Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur GmbH
Ein guter Energiestandard des eigenen Heims ist aber nicht nur ein Gebot des Klimaschutzes, sondern rechnet sich auch langfristig. Denn energetische Modernisierungsmaßnahmen senken die Heizkosten und heben den Wert einer Immobilie, wenn sie einmal verkauft oder vermietet werden soll. Im Falle eines Verkaufs oder einer Vermietung ist der Energieausweis zudem für alle Wohngebäude und selbst für nicht zu Wohnzwecken genutzte Gebäude Pflicht und zeigt Interessenten auf einen Blick, ob sie mit hohen oder niedrigen Folgekosten rechnen müssen. Den Einstieg in eine energieeffiziente Zukunft erleichtert der Staat zum Beispiel mit dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien des BAFA und dem KfW-Programm “Energieeffizient Sanieren”.
Denkmalschutz trifft Klimaschutz
Wie gut selbst Denkmalschutz und erneuerbare Energien zusammenpassen, zeigen Beispiele aus dem Wettbewerb “Mehr Wert”, den die Deutsche Energie-Agentur (dena) 2009 durchgeführt hat. Einer der Gewinner ist eine Mühle im fränkischen Fürth. Sie bezieht ihre Wärmeenergie heute wieder aus der gleichen Quelle, die schon zur Zeit ihrer Errichtung im Jahr 1650 die Bewohner warm hielt: aus Holz. Dank einer mit nachwachsenden Rohstoffen verbesserten Dämmung und einer modernen Holzpellets-Heizung gestaltet sich das Leben für die Bewohner heute aber deutlich günstiger und komfortabler.
Weitere Effizienzhäuser zum Anschauen gibt es im Internet unter www.zukunft-haus.info/effizienzhaus-datenbank: Eine umfangreiche Datenbank liefert in wenigen Schritten Beispielhäuser in ganz Deutschland. Zukünftig werden energieeffiziente Wohnhäuser auf den ersten Blick erkennbar sein: Die dena hat ein neues Gütesiegel “Effizienzhaus” entwickelt, das einen sehr niedrigen Energiebedarf dokumentiert. Wer das “Effizienzhaus”-Label der dena nutzen will, muss die energetische Qualität seines Gebäudes anhand eines Energieausweises mit dena-Gütesiegel nachweisen.
Umfangreiche Informationen zu dem Gütesiegel, der Nutzung erneuerbarer Energien und Fördermöglichkeiten gibt die dena im Internet unter www.zukunft-haus.info
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Dez 1
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Energieeffizient modernisieren: Planungsfehler und Baumängel können die Sparziele zu Makulatur werden lassen. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund e.V.
Planungs- und Baumängel können die Erreichung dieser energetischen Einsparziele gefährden. Fehler werden etwa bei der Wärmedämmung und Luftdichtheit der Gebäudehülle gemacht, auch Wärmebrücken oder der Einbau feuchter Dämmmaterialien sind keine Seltenheit. Das ergab die Studie “Abhängigkeit von Bauqualität und Energieeffizienz bei Wohngebäuden”, die das Institut für Bauforschung Hannover (IFB) für die Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) durchführte.
Neben den Mehrausgaben für die Heizung drohen Modernisierern weitere Verluste. Entspricht das Haus nach der Sanierung nicht dem angepeilten Energiestandard, kann die Auszahlung von Fördergeldern verweigert werden. Daher empfiehlt sich eine unabhängige Beratung und Baubegleitung durch einen Bauherrenberater (Adressen und Infos: www.bsb-ev.de). Er stellt sicher, dass die Ziele der Modernisierung wirklich erreicht werden.
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