(djd). Der Einsatz regenerativer Energien wie der Wärmepumpe ist nicht nur im Neubau eine attraktive Alternative zum Brenner. Eine Erdwärmepumpe mit Flächenkollektoren im eingewachsenen Garten eines Bestandshauses einzubauen, ist allerdings in vielen Fällen kaum möglich – es sei denn, mal will den Garten komplett roden und neu anlegen. Luftwärmepumpen weisen in der Praxis oft zu geringe Leistungszahlen auf, besonders beim Betrieb älterer Heizungsinstallationen.

Tiefenbohrungen sind hier wegen ihres geringeren Platzbedarfs oft die bessere Lösung. Zudem ist die Temperatur in tieferen Erdschichten besonders gleichmäßig, entsprechend stabil ist die Leistung der tiefen Bohrungen. Einen wesentlichen Einfluss haben auch die Materialien zur Verfüllung der Bohrlöcher rund um die Erdwärmesonde. ThermoCem beispielsweise, ein Trockenbaustoff von HeidelbergCement, ist aufgrund seiner hohen Leitfähigkeit gut geeignet (Informationen unter www.heidelbergcement.de). Er überträgt die Wärme aus dem Erdreich mit geringen Verlusten auf das Wärmemedium in den Sonden und leistet so einen erheblichen Beitrag zur Effizienz der gesamten Anlage.