Ein Hausbau ist in jeder Hinsicht ein Kraftakt. Er beansprucht Nerven, Zeit und Geld. Da fragt sich manch ein Bauherr, ob nicht ein Fertighaus die richtige und günstigere Alternative für ihn wäre. Und tatsächlich ist das Errichten einer solchen vorgefertigten Immobilie in vielen Fällen unkomplizierter als das eines Architektenhauses. Dennoch aber sollte der Bauherr eines Fertighauses einige Dinge beachten.
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Die Solaranlage richtig planen

Solarabsorber übertragen die Kraft der Sonne in der Regel über Kupfermembranen an das Wärmemedium. Foto: djd/www.wagner-solar.com
Solaranlagen ergänzen jede Heiztechnik
Installieren lässt sich eine Solarabsorber-Anlage mit geringem Aufwand und unabhängig von der Haupt-Heiztechnik im Haus: Sie kann mit normalen Heizkesseln, modernen Brennwertgeräten und Wärmepumpen genauso wie mit Brennern für erneuerbare Energie, etwa einem Holzpelletskessel, gekoppelt werden. Im Keller sorgt meist ein Solar-Pufferspeicher dafür, dass zu jeder Tages- und Nachtzeit warmes Wasser zur Verfügung steht.
Kupfer fängt die Sonnenenergie ein
Kupfer spielt in den Solarkollektoren eine wichtige Rolle. Hier ist es seine Leitfähigkeit, die einen verlustarmen Übergang der Energie aus der Sonnenstrahlung an das Wärmeträgermedium im Kollektorsystem bewirkt. Dass man Kupfer dabei nicht sofort sieht, liegt an der aufgebrachten selektiven schwarzen Beschichtung des Absorbermetalls. Diese Beschichtung bewirkt eine hohe Absorption der Energie aus den Sonnenstrahlen – den Effekt kennt man von dunkel lackierten Autos, an denen man sich im Sommer die Finger verbrennen kann. Die dabei aufgenommene Wärmeenergie leitet das Kupfer nahezu verlustfrei an die Absorberflüssigkeit weiter, die es zur Nutzung ins Haus transportiert.
Auch das Trinkwassersystem im Pufferspeicher ist häufig aus Kupfer gearbeitet. Zum einen hat das rote Metall eine hohe Wärmeleitfähigkeit, die für eine verlustarme Erwärmung des Trinkwassers sorgt, zum anderen punkten hier auch seine bakteriziden, das heißt keimtötenden Eigenschaften, die es zum hygienisch einwandfreien Standardmaterial in der Hausinstallation gemacht haben
Balkon und Terrasse
Jun 18
In fünf Schritten zum neuen Balkon- und Terrassenbelag

Die große Auswahl an Farben und Schmuckmotiven, wie vorgefertiget Bordüren und Intarsien, ermöglicht individuelle Akzente auf Terrasse oder Balkon. Foto: djd/Renofloor
Die praktischen Fertigelemente ermöglichen bei etwas handwerklichem Geschick die Sanierung von Terrasse oder Balkon in Eigenregie. Hier die einzelnen Arbeitsschritte:
1. Untergrund vorbereiten.
2. Spezial-Abschlussprofile befestigen.
3. Bitumen-Latex-Abdichtung verlegen.
4. Fertigelemente Stoß an Stoß verlegen.
5. Sockel stellen, verspachteln der Ausschnitte, Ränder und Geländerpfosten.
Steinteppiche ermöglichen die schnelle Sanierung in nur einem Tag
(djd/pt). Das helle Licht des Sommers bringt es an den Tag: Viele Terrassen und Balkone hätten längst eine Sanierung nötig. Regen und nicht zuletzt der vergangene strenge Winter mit Schnee und Frost haben dazu geführt, dass Fugen aufplatzen, Platten sich lösen oder Fliesen sogar aufreißen. Doch viele Hausbesitzer scheuen die hohen Kosten, die bei einer Erneuerung des Bodenbelags durch Handwerksbetriebe zu erwarten sind. Dabei lässt sich mit etwas handwerklichem Geschick ein echter Steinboden auf Terrasse oder Balkon auch im Do-it-yourself-Verfahren verlegen, oft reicht ein einziger Tag dafür aus.
Baustoff aus der Natur
Möglich wird dies mit Fertigelementen, die aneinandergelegt werden – und doch das Bild eines geschlossenen Steinbodens ergeben. Der Bauherr kann dabei sicher sein, einen natürlichen Werkstoff zu verwenden: Die Fertigelemente von Renofloor werden aus rundgewachsenen Quarz- oder Marmorgranulaten gefertigt und mit einem klaren Harz gebunden. Die Elemente sind in sich flexibel und passen sich somit dem jeweiligen Untergrund an. Ihre offenporige Struktur verhindert, dass Spannungsprobleme oder Frostaufbrüche auftreten können.
Den neuen Boden selbst verlegen
Das Verlegen geht schnell von der Hand, Flächen von bis zu zehn Quadratmetern können innerhalb eines Tages saniert werden. Da die Fertigelemente eine Stärke von nur acht Millimetern aufweisen, lassen sie sich sogar auf den alten Beton- oder Fliesenboden verlegen. Ein Abbinden oder Trocknen entfällt: Im Gegensatz zu vielen anderen Bodenbelägen ist ein Verkleben nicht notwendig, die Fläche ist sofort begehbar. Die Fertigelemente sind in verschiedenen Farben verfügbar. Seit kurzem gibt es auch vorgefertigte Schmuckelemente, mit denen sich in der Gestaltung individuelle Akzente setzen lassen.