Archiv der Kategorie Renovierung und Ausbau

Mit Fertiggauben lässt sich der Wohnraum unterm Dach erweitern

Fertiggauben mit System

Fertig-Dachgauben sorgen für mehr Licht, mehr Platz und sind zudem schnell eingebaut. 	Fertig-Dachgauben sorgen für mehr Licht, mehr Platz und sind zudem schnell eingebaut.  Foto: djd/SPS Fertiggauben GmbH

Fertig-Dachgauben sorgen für mehr Licht, mehr Platz und sind zudem schnell eingebaut. Fertig-Dachgauben sorgen für mehr Licht, mehr Platz und sind zudem schnell eingebaut. Foto: djd/SPS Fertiggauben GmbH

(djd/pt). “Einen alten Baum verpflanzt man nicht” – dieses Sprichwort gilt auch für Menschen, die sich in ihrer gewohnten Umgebung wohl fühlen. Die eigene Dachgeschoss-Wohnung ist oft nicht nur Lebensmittelpunkt, sondern auch die finanzielle Absicherung im Alter. So schön eine Eigentumswohnung unter dem Dach auch sein kann, so schade ist es, wenn sie einige Fehler hat – zum Beispiel wenig Platz durch Dachschrägen oder dunkle Räume durch zu kleine Fenster. Dem kann allerdings einfach und verhältnismäßig kostengünstig abgeholfen werden, ohne direkt einen Umzug in Betracht ziehen zu müssen. Mit dem Einbau von Fertiggauben zum Beispiel gewinnt der Besitzer mehr Wohnraum und eine größere Fensterfläche.

Alles aus einer Hand

Vorgefertigte Gauben werden als komplettes Bauteil zur Baustelle angeliefert. Innerhalb eines Tages öffnen die Handwerker das Dach, setzen die Gaube ein und verschließen alles wieder dicht. Durch diese schnelle Vorgehensweise erfahren die Hausbewohner nur die minimal notwendige Störung ihres Alltags. Möglich wird das durch die Vorproduktion: In der wettergeschützten Werkshalle des Herstellers laufen alle Gewerke zusammen. Schreiner fertigen das Gerüst, Glaser kümmern sich um die Fensterscheiben, die komplette Wärmedämmung wird schon in das Element eingebaut. So kommt es später auf der Baustelle nicht zu unnötigen Verzögerungen, weil der Hausherr auf ein Teilgewerk warten muss. Der Hersteller SPS Fertiggauben aus Westerstede zum Beispiel bietet Gauben für fast alle Dachformen, die nach Art, Größe und Ausstattung individuell nach Kundenwunsch gefertigt werden.

Aufkeilfenster bringen Licht und Wohnraum

Eine andere Art des Dauausbaus sind die so genannten Aufkeilfenster. Diese etwas kostengünstigere Variante bringt im wesentlichen Licht in die Wohnung, bietet aber nicht so einen großen Raumgewinn wie eine Gaube. Weil sie nicht so massiv in die Dachkonstruktion eingreifen, ist hierfür in vielen Regionen Deutschlands keine extra Baugenehmigung erforderlich.

Wo können Fertiggauben eingesetzt werden?

Egal, ob das Haus ein Schlepp-, Trapez-, Walm- oder Spitzdach besitzt: In der Regel ist es möglich, eine Fertiggaube für jede Dachform zu fertigen. Interessierte sollten darauf achten, dass der Hersteller vor Auftragserteilung das Dach fachmännisch begutachtet. In manchen Fällen müssen vor Baubeginn zusätzliche Arbeiten an der Statik des Hauses vorgenommen werden. Das kostet zwar mehr, stellt aber sicher, dass das Dach die zusätzliche Belastung problemlos trägt und die Gaube später dauerhaft sicher befestigt ist.

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Alte Wände – neue Tapete

Beim Tapezieren von Altbauwohnungen ist die Untergrundvorbereitung besonders wichtig. Foto: djd/Deutsches Tapeten-Institut

Beim Tapezieren von Altbauwohnungen ist die Untergrundvorbereitung besonders wichtig. Foto: djd/Deutsches Tapeten-Institut

(djd/pt). Hohe Decken, große Fenster, Stuck an der Decke oder Parkettboden – Altbauwohnungen machen das Leben schöner und bieten viele Möglichkeiten der Raumgestaltung. Tapeten beeinflussen die Wirkung eines Zimmers besonders positiv und setzen Akzente an den Wänden. In Altbauten sind jedoch beim Tapezieren der Wände einige Dinge zu beachten.

Untergrund muss stimmen

Zunächst muss geprüft werden, ob der Untergrund trocken, sauber, fest und glatt ist. Alte Tapeten müssen restlos entfernt werden, denn selbst kleinste Tapetenreste drücken sich später durch die neue Tapete durch und sind als Unebenheiten zu sehen. Profis weichen die alte Tapete mehrmals mit Wasser und Tapetenablöser ein, damit sie sich unproblematisch abziehen lässt. Wände, deren Oberfläche sich leicht abreibt oder nicht fest genug ist, grundiert man mit speziellem Tapetengrundiermittel. Unebenheiten und Beschädigungen an der Wand werden mit Spachtelmasse geglättet.

Manche Wände in Altbauten sind besonders saugfähig, so dass der Kleister fast völlig von der Wand aufgesogen wird, bevor sie überhaupt mit der Tapete in Berührung kommt. Die Lösung: Hobby-Heimwerker bestreichen die Wand vor dem eigentlichen Tapezieren mit verdünntem Kleister. So wird die zu starke Saugfähigkeit der Wand gemindert und der Tapetenkleister bietet später ein optimales Ergebnis.

Mustertapete als Paneel anbringen

Die Verwendung von Mustertapeten in Altbauten ist oft eine große Herausforderung, da kaum eine Wand wirklich gerade ist. Würde man die erste Tapetenbahn gerade an der Ecke ansetzen, wäre letztlich das Muster schief. Dieses Problem umgehen Do-it-yourselfer, indem sie die Mustertapete als Paneel anbringen, das gerade zugeschnitten und mit Hilfe einer Wasserwaage tapeziert wird. Ergänzt wird das Paneel mit einer Unitapete. Die Alternative dazu: Anstatt die Tapete direkt an der Ecke der Wand anzubringen, lässt man an jeder Seite einen weißen Rand. So kann die Tapete mit einer Wasserwaage perfekt ausgerichtet werden und das Motiv ist ganz gerade. Die Mustertapete wirkt dann wie ein Wandbild in einem Rahmen.

Sehen, fühlen, erleben: Der Showroom Tapetenwechsel

Einrichtungs-Fans erwartet in Hamburg ein Highlight: Im Showroom Tapetenwechsel des Deutschen Tapeten-Instituts laden künstlerisch inszenierte Tapeten zu einer Reise durch die Vielfalt moderner Wandbeläge ein. Überdies erhalten Besucher bei verschiedenen Workshops praktische Tipps, wie sie ihr eigenes Zuhause mit Tapeten neu gestalten können.

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Bauen und Sanieren nicht ohne Energieberater

(djd/pt). Wer sein altes, unsaniertes Eigenheim energetisch saniert, kann seinen Energieverbrauch um durchschnittlich 80 Prozent senken. Wichtig ist vor allem, dass die Qualität der energetischen Sanierungsmaßnahmen stimmt. Effizienzhaus-Experten der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) beispielsweise prüfen den Energiestandard nach Abschluss der Bauarbeiten und bestätigen ihn durch einen Energieausweis mit dena-Gütesiegel.

Für energieeffizientes Bauen und Sanieren sind viele Hausbesitzer bereit, etwas mehr zu investieren. Dafür sinken die Energiekosten. Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur

Für energieeffizientes Bauen und Sanieren sind viele Hausbesitzer bereit, etwas mehr zu investieren. Dafür sinken die Energiekosten. Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur

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